Sauer- und Siegerland gehen gefühlt eigentlich fließend ineinander über. Zumindest haben sie eine ziemlich gleiche geologische Physiognomie. Das schlägt sich natürlich auch im Charakter der Flüsse nieder.

Letzten Sonntag waren wir auf der Ferndorf, einem Nebenbach der oberen Sieg unterwegs, die man getrost als klassischen Sauerländer Kleinfluss einstufen kann.

Bei knappen NW ging es in einem schmalen Flussbett mit flotter Strömung los. Auf den ersten Kilometern versüßten vor allem verblockte Stüfchen in diversen Variationen die Fahrt.

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Ein paar Baumhindernisse gab es auch, wobei diese eher aus Büschen bestanden, die das Bachbett überwucherten.

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Beim einzigen „richtigen“ Wehr war das Schott hochgezogen – freie Fahrt 😉

In Kreuztal mündet von rechts die Littfe in die Ferndorf. Dadurch verdoppelte sich bei uns die Wassermenge und der eigentliche Kleinflusscharakter geht leider verloren. Ab hier ging es „nur“ noch mit flotter Strömung auf den nächsten Kilometern weiter. Erst im weiten Stadtgebiet von Siegen wurde es wieder etwas wilder und wir konnten erneut ein paar Stufen hinabspringen. Auf weiten Teilen führte der Fluss dann unter einer schon fast gigantisch anmaßenden Brückenkonstruktion der B 54 drunter her, bis wir kurz hinter der Mündung in die Sieg den Ausstieg erreichten.

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Fahrtstrecke: Dahlbruch (Tennisplatz) – Siegen (Cafe Schlüsselstelle)  ca. 15 km (Mindestpegel: 35 cm in Kreuztal)

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