Heftige Niederschläge sind für die nächsten Tage angesagt und so bleibt nur zu hoffen, dass viele Flüsse endlich einen fahrbaren Pegel erreichen. Eine Tour die wahrscheinlich gehen könnte, wäre die mittlere Lenne. Sie ist kein richtiger Kleinfluss mehr, bietet aber trotzdem ein schönes Fahrvergnügen.

Viel Spaß beim Nachpaddeln!

Lenne (mittlere)

Länge: 16 km

Einstieg: Elverlingsen (GPS 51.274316, 7.703816)

Ausstieg: Nachrodt (GPS 51.336191, 7.634978)

Pegel: 70 cm in Altena

Bootstyp: WW-Boot

Kategorie: Könner (Fortgeschrittene in Begleitung von erfahreneren Paddlern)

Im mittleren Abschnitt ist die Lenne schon zu einem breiten Fluss geworden. Die Schwierigkeiten sind im Allgemeinen eher gering. Zumeist gibt es Fließstrecken mit leichten Schwällchen. Die Hauptschwierigkeiten liegen eher bei den Wehren. Da bedarf es schon etwas Erfahrung, um sie sicher runter zu kommen.

Das erste Wehr muss entweder durch die Fischtreppe befahren werden, was etwas umständlich und am besten in Kurzbooten möglich ist, oder man muss rechts erst unterm niedrigen Schott her und dann umtragen.

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Im Zickzack durch die Fischtreppe

In Altena gibt es ein niedriges Wehr, welches bei viel Wasser stark rückläufig sein kann. Hier ist höchste Vorsicht geboten! Umtragen ist schwierig, aber links möglich.

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Hat man bei diesem Wehr Zweifel vor der Befahrung, sollte man besser umtragen!

Das letzte Wehr ist problemlos im linken Arm zu befahren.

Landschaftlich ist das Lennetal eigentlich top, besonders die Burg Altena, die hoch überm Fluss thront. Lediglich ein paar Industrieruinen trüben das Bild.

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