Öfter mal was neues, dachten wir uns am letzten Sonntag. Unser Verein war beim Wanderfahrertreffen in Duisburg auf dem Rhein unterwegs. Mit Jakob im Dreier wollten wir das noch nicht wagen. Also suchten wir uns einen neuen Abschnitt auf der Lippe raus, von Datteln bis Flaesheim. Da wir ja nur zu viert waren, brachte Paul das Auto mit dem Fahrrad vor. Während Paul unterwegs war, stärkten Samuel, Jakob und ich uns mit Brei, Brötchen und Keksen.

2014 09 14_1411 - KopieMit ein bißchen Futter klappt das Paddeln gleich viel besser

So gut vorbereitet ging es dann aufs Wasser. Erst strömte es leicht und Samuel half fleissig mit. Leider hatten wir Jakobs Schnulli vergessen und er war hundemüde. Nach ein paar Gesangseinlagen schlief er dann doch ein. Mittlerweile hatte es aufgehört zu fließen. Mit der versiegenden Strömung versiegte auch Samuels Motivation. Nach fünf Kilometer kam ein Schwall. Paul fuhr zum fotografieren vor und Samuel war wieder mit Feuereifer dabei. Jakob, am Anfang des Schwalls noch im Tiefschlaf, wachte mittendrin auf. Anstatt loszubrüllen (ich glaube er hat auch ein paar Tropfen abbekommen) schaute er nur verduzt (Nach dem Motto: Wo bin ich denn hier gelandet). Nach diesem Erlebnis wollte er dann nicht mehr weiter schlafen.

2014 09 14_1433 - KopieWild gehts zu (leider nur kurz)

Kurze Zeit später kam dann das nächste „Highlight“. Unter der Straßenbrücke in Ahsen ist im linken Durchfluss eine Spielstelle und rechts ein kleiner Schwall. Paul nahm die „Actionline“ links, während wir im Dreier die leichte (trockene) Durchfahrt wählten.

2014 09 14_1439 - KopieWenn zwei nen langen Hals machen, trifft man die Route besser

Nach Ahsen wurde die Fahrt dann leider etwas eintönig. Durch die hohen Ufer war die Landschaft dann doch sehr langweilig. Am Ende waren wir alle froh am Ausstieg angekommen zu sein.

2014 09 14_1451 - KopieIm Boot kann man auch super spielen